Die Visionssuche ist eine Möglichkeit mit sich und der Natur in Kontakt treten zu können und mit Hilfe dieses 3 geteilten Rituals einen Übergang im eigenen
Leben zu markieren.

So, wie wir die Visionssuche gelernt haben (i.d.Tradition der School of Lost Borders, USA), findet sie innerhalb von 11 bis 12 Tagen statt. 4 Tage davon verbringst Du fastend und nur mit deinem Schlafsack, Wasser und einer Plane ausgestattet an einem Ort deiner Wahl in der Wildnis.

Vor der eigentlichen Visionssuche wird die Absicht eines Jeden, der sich diesem Initiationsritual unterziehen möchte erklärt und jeder hat ausreichend Zeit sich angemessen auf diese besondere Zeit des Übergangs und der Initiation in sich selbst vorzubereiten.

Auch nach der Visionssuche ist ausreichend Zeit, um sich immer wieder zu erinnern, welche Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen wurden und in den Alltag transportiert werden wollen. Hierbei gibt es ebenfalls Unterstützung von den Prozessbegleitern der Visionssuche. Vor Abreise werden einige Brücken gebaut, damit
die Erfahrungen in den Alltag transferiert werden können. Langfristiger und nachhaltiger Transfer wird somit
sicher gestellt.  

Wozu eine Visionssuche ?

  • Du hast die Möglichkeit einen Übergang in deinem Leben besonders zu markieren (Trennung / Scheidung, Tod eines geliebten Menschen, Wohnortwechsel, Ende des Studiums oder der Schule, Erkrankung und Genesung, Wendezeiten in der Lebensmitte, Mutter- /Vaterschaft….)
  • Du hast die Chance Kraft in der Natur zu sammeln und dich neu mit ihr zu verbinden,
    dich als Teil von ihr zu erleben
  • Dich vom Alltag entfernen und die Tiefe der eigenen Seelenlandschaft zu erfahren

  • Eine persönliche Krise zu meistern und dann auch beenden wollen und können
  • Dich mit etwas Vergangenem aussöhnen
  • Du möchtest Vertrauen in dich selbst und dein Leben entwickeln und dich wertschätzen lernen
  • Du möchtest deinen Platz im Leben finden
  • Du willst dich einer Herausforderung stellen und sie  bewältigen, Verantwortung übernehmen
    und selbständig werden
  • das Alte trägt nicht mehr und das Neue ist noch nicht erkennbar
  • Und und und...

Etwas zu beginnen heißt,
etwas anzufangen.
Wir beginnen immer mit einem Ende.
                     T.S. Elliot

Wer kann an einer Visionssuche teilnehmen ?

Alle Menschen, die sich wünschen in ihrem Leben einen Wendepunkt einzuleiten und einen Übergang markieren wollen.

Es gibt fast keine Ausschlußkriterien, da es bei diesem Ritual nicht um sportliche oder sonstige körperliche Herausforderungen geht. Es ist für alle Menschen offen. Eine Voraussetzung ist die psychische Stabilität und Belastbarkeit, um eine Visionssuche machen zu können, denn Du wirst auch deinen Ängsten begegnen.

Die Visionssuche findet im sogenannten Marburger Hinterland statt. Die Ausläufer des Rothaargebirges fügen sich hier zu sanften Hügeln zusammen und bilden eine schöne Waldlandschaft mit altem Baumbestand.

 

Wenden Sie sich bei Interesse gerne über das Kontaktformular an uns.

 

Begriffserklärung: Visionssuche als archaisches Übergangsritual in der Tradition der School of Lost Borders, USA das in der Natur stattfindet.
Es besteht aus 3 Teilen.
1. eine Zeit der Anleitung und Vorbereitung in der Gruppe.
2. eine Solozeit, alleine fastend und in der Natur und
3. die Geschichten der Solozeit werden in der Gruppe mit Hilfe der Leiter angeschaut (Distanzieren, Separieren, Integrieren).